Überschwemmungen auf der A8 bei Pforzheim

Ein „WAHR”er Held: Einer unserer Fahrer rettet ein Kind vor dem Hochwasser auf der A8

So wurde unser Fahrer zum Alltagshelden

Starkregen brachte in der Nacht auf den 19. Juni den Verkehr auf der A8 bei Pforzheim zum Erliegen. Immer mehr Wasser strömte auf die Fahrbahn, mit ihm Schlamm und Matsch. Je höher der Wasserpegel steigt, desto mehr Autofahrer können sich nicht aus ihrem eigenen PKW befreien. Einer unserer Fahrer, Dimi Fromm, zögerte nicht lange und rettet unter anderem ein kleines Kind und ein halbes Dutzend Menschen vor den Wassermassen.

Der Kollege war mit unserem bekannten Scania T650S auf der A8 unterwegs, als der anhaltende Starkregen zu immer mehr Wasser auf der Fahrbahn führte. Dimitri schilderte die Situation folgendermaßen: „Immer mehr Wasser kam über die Felder auf die Fahrbahn, wie ein Wasserfall.“

Als dann die ersten Autos von den Wassermassen erfasst wurden und ins Schwimmen gerieten, griff er beherzt ein und machte sich in dieser Nacht zum Helden und Schutzengel für zahlreiche Menschen auf der A8.

Geistesgegenwärtig stieg er aus seinem Sattelzug aus und begann, verzweifelten PKW-Fahrern und -Fahrerinnen zu helfen, die Ihre Türen nicht mehr aus eigener Kraft öffnen konnten. Der Druck der Wassermassen war einfach zu hoch. Insgesamt rettete Dimitri in dieser Nacht acht Menschen vor den Wassermassen, darunter eine Frau mit ihrem Kleinkind.

Zuflucht und trockene Kleidung in der Fahrerkabine

Den Geretteten bot unser Fahrer anschließend Zuflucht in der sicheren Fahrerkabine seines Scanias. Er bot Ihnen Getränke und trockene Kleidung aus seiner Fahrerkabine an. Die Insassen konnten in sicherer Höhe verweilen, bis die Feuerwehr mit einem Schlauchboot eintraf.

Insgesamt mussten in dieser Nacht nach Angaben der Feuerwehr 27 Menschen vor den Wassermassen gerettet werden. Die Autobahn war bis zum nächsten Morgen gesperrt, da das THW und die Autobahnmeisterei bis in die Morgenstunden damit beschäftigt waren, das Wasser abzupumpen und den Schlamm beiseite zu räumen.

Die Firma Fritz Wahr ist natürlich sehr stolz auf den leidenschaftlichen Einsatz unseres Mitarbeiters und dankt Dimitri Fromm für seinen leidenschaftlichen Einsatz. Auf unserer Facebookseite haben sich bereits zwei der geretteten Autofahrerinnen zu Wort gemeldet: „Das Wasser stand uns schon bis zur Brust. Da wurde plötzlich von außen an der Tür gerüttelt. Ich habe mit aller Gewalt dagegen gedrückt. Ohne seine Hilfe hätten wir die Türe nie aufbekommen. Nochmals, tausend Dank.“

Unser Tanksattelzug musste im Anschluss abgeschleppt werden, Dimitri hatte zwar rechtzeitig den Motor ausgemacht und den Batterietrennschalter betätigt, allerdings ist der Luftfilter mit Wasser vollgelaufen. Aktuell ermitteln wir noch den Schaden, sind aber vor allem froh, dass es Dimitri und allen anderen Menschen, welche am Samstagabend auf der A8 waren, gut geht.

 

Vollgelaufnener Innenraum des LKW

 

Weitere Informationen:

Unserer Scania-Hauber      Berichterstattung in der BILD       Artikel bei Eurotransport.de

 

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