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Unsere Klimaschutzprojekte in Honduras und Chile

Das völkerrechtlich verbindliche Kyoto-Protokoll legt fest, dass Klimaschutzprojekte dort stattfinden sollen, wo sie am wirtschaftlichsten sind. Entsprechend gibt es viele Projekte in Schwellen- und Entwicklungsländern, weil hier das Potential der Einsparungen durch neue Technologien noch sehr hoch ist. Mit UN Klimaschutzzertifikaten können Unternehmen oder auch Privatpersonen Projekte unterstützen, die genau diesen Anforderungen des Kyoto-Protokolls entsprechen. Um unseren Emissionshaushalt und unsere Premium Heizöle klimaneutral zu stellen haben wir, in Zusammenarbeit mit dem unabhängigen Unternehmen Fokus-Zukunft GmbH & Co. KG, unsere Emissionen errechnen lassen und mit 102000 Klimaschutzzertifikaten in nachfolgende Projekte investiert:

 

Celulosa Arauco y Constitución SA

Der Großteil unserer Zertifikate fließt in das Projekt Celulosa Arauco y Constitución S, welches von einem führenden Forst- und Zellstoffproduzenten in Chile präsentiert wird. Es ist darauf ausgerichtet, Biomasserückstände aus industriellen Betrieben und Forstbetrieben zu verwenden. Dazu gehören Mischungen aus Sägemehl oder Sägespänen und Rinde, wie sie in Sägewerken und Plattenfabriken anfallen oder auch Schlamm aus Zellstoffwerken.
Realisiert wird dieses Projekt von der Firma Paneles Arauco SA, einem Hersteller von MDF / Holzplatten in Chile.

 

Logo UNFCCC

Name Nueva Aldea Biomass Power Plant Phase 1
Land Chile
Entwickler Celulosa Arauco y Constitución S.A.
Validierer Det Norske Veritas (DNV)
gesparte Emissionen pro Jahr (Tonnen CO2eq) 193.908
gesparte Emissionen gesamt (Tonnen CO2eq) 1.163.448
Projektlaufzeit 2012 – 2018
Zertifikat CER

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Gold Standard Klimaschutzprojekt Godawari Power und Ispat Limited (GPIL)

Ein kleinerer Teil von Rund 2000 Zertifikaten geht an das Gold Standard Klimaschutzprojekt. Das Projekt umfasst die Abdeckung von zwei offenen anaeroben Lagunen zur Behandlung von Palmölmühlenabwässer in der Palmölmühle von Agrotor in Honduras. Das gewonnene Biogas wird vor Ort zur Erzeugung von Wärme und Strom genutzt. Das Projekt reduziert die Treibhausgasemissionen auf dreierlei Weise: (1) durch Vermeidung von Methan-Emissionen aus der anaeroben Umwandlung des POME in die Atmosphäre durch Biogasabscheidung, (2) durch Ersatz von Restöl (Bunker) durch Biogas und (3) indem der Stromverbrauch aus dem Stromnetz durch Strom aus Biogas ersetzt wird. Das Projekt wird von Energeticos Jaremar S.A. entwickelt und in der Produktionsstätte von Agrotor umgesetzt. Beide Unternehmen gehören zur Jaremar Group, einem führenden Agrarunternehmen in der Palmölindustrie in Honduras.

 

Final Passport Logo

Name Biogas recovery from Palm Oil Mill Effluent
 Land Honduras
 Entwickler Energeticos Jaremar, S.A.
 Validierer ISC
 gesparte Emissionen pro Jahr (Tonnen CO2eq) 30.646
 gesparte Emissionen gesamt (Tonnen CO2eq) 214.522
 Projektlaufzeit 2007 – 2014
 Zertifikat GS

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